Der Lenbachsaal im Exil

Im Zuge der Rathaussanierung wurde das gesamte Gebäude geräumt, auch der Lenbachsaal und seine Ausstattungsstücke. Damit die Gemälde nicht jahrelang in Depots eingelagert und damit der Öffentlichkeit vorenthalten werden, ist ein Teil der Bildnisse in einer Sonderausstellung im Lenbachmuseum zu sehen.

Die Geschichte des Saales begann, als Franz von Lenbach im September 1897 seine Heimatstadt Schrobenhausen nach vielen Jahren besuchte und als Gastgeschenk ein Gemälde des Prinzregenten Luitpold in Jägerkleidung versprach. Das Bildnis wurde bereits im März 1898 im Großen Saal des Rathauses ausgestellt, es bildete den Grundstock der heutigen Lenbach-Sammlung. Als Dank für seine Schenkung sowie für die Unterstützung bei der Umgestaltung des Rathaussaals erhielt der Künstler die Ehrenbürgerwürde. Die Planungen zur neuen Ausgestaltung übernahm der Münchner Architekt Gabriel von Seidl. 1899 begannen die Umbauarbeiten, die sich länger als geplant hinzogen; der Saal wurde erst nach Lenbachs Tod 1904 eingeweiht.

Eintrittspreise:
  • Erwachsene: 2,00 Euro
  • Schüler, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitssuchende (Nachweis erforderlich): 1,50 Euro
  • Gruppen (ab 10 Personen): 1,50 Euro/Person


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