Ein Geschenk der Natur

Schrobenhausener Spargel

Schro­ben­hau­se­ner Spar­gel ist auf Grund sei­nes kräf­ti­gen, nus­si­gen Ge­schmacks weit und breit ge­schätzt. Von Mit­te April bis 24. Ju­ni dau­ert die Spar­gel­sai­son, zu der je­des Jahr Tau­sen­de von Spar­gel­lieb­ha­bern Schro­ben­hau­sen be­su­chen.

Mehrere Quellen zeigen, dass Spargel im Schrobenhausener Land bereits im 19. Jahrhundert angebaut wurde, jedoch in geringerem Umfang. So berichtet die Rechnung eines Schlossgärtners aus dem Jahr 1856, dass sich der Graf von Sandizell wöchentlich 60 Stangen Spargel von seiner Gärtnerei im heimatlichen Sandizell an seine herrschaftliche Küche nach München liefern ließ.

Im großräumigen Feldanbau wird Spargel im Schrobenhausener Land seit 1913 produziert. Der aus Groß-Gerau (Rheinhessen) stammende Geometer Christian Schadt kaufte den Oberhaidhof zwischen Schrobenhausen und Waidhofen und begann dort Spargel großflächig anzubauen. In den 20er und 30er Jahren widmeten sich immer mehr Großbetriebe aus der Umgebung dem Spargelanbau. In den 30er Jahren entdeckten Münchner Großhändler die Schrobenhausener Spezialität.

Seit den 50er Jahren nimmt der Spargelanbau kontinuierlich zu. Die Kunden schätzen die Frische und den leicht nussigen Geschmack des Schrobenhausener Spargels, der sich in kurzer Zeit zu einer unverkennbaren Marke entwickelt.

Im Jahr 2010 erhält der Schrobenhausener Spargel das von der EU vergebene Siegel „geschützte geografische Herkunftsangabe“. Nur Spargel aus dem Schrobenhausener Anbaugebiet darf dieses Qualitätssiegel tragen.

Mit al­len Sin­nen ge­nie­ßen

Schro­ben­hau­sen bie­tet die Mög­lich­keit, Spar­gel mit al­len Sin­nen zu ge­nie­ßen. Die Gast­stät­ten la­den zu ku­li­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten ein - ei­ne ei­ge­ne Spar­gel­kar­te mit reich­hal­ti­gem An­ge­bot ist selbst­ver­ständ­lich.

Das Eu­ro­päi­sche Spar­gel­mu­se­um be­ein­druckt mit vie­len In­for­ma­tio­nen rund um den Spar­gel und die Spar­gel­er­zeu­ger vor Ort bie­ten ger­ne Füh­run­gen auf ih­ren Spar­gel­hö­fen an.