Handlungsprogramm Klimaschutz

In­te­grier­tes Kli­ma­schutz­kon­zept

2013 ließ die Stadt Schro­ben­hau­sen ein In­te­grier­tes Kli­ma­schutz­kon­zept er­stel­len um Hand­lungs­fel­der und Maß­nah­men, zu­ge­schnit­ten auf die Stadt, zu iden­ti­fi­zie­ren. Ziel des Pro­jek­tes ist die Um­set­zung des fol­gen­den Maß­nah­men­bün­dels:

  •  Un­ter­stüt­zung von Bür­ger­en­er­gie­ge­nos­sen­schaf­ten
  • Kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung des För­der­pro­gramms IN­VEST21
  • Wär­me­netz­un­ter­su­chung
  • Aus­bau des kom­mu­na­len En­er­gie­ma­nage­ments und In­ten­si­vie­rung der en­er­ge­ti­schen Ge­bäu­de­sa­nie­rung in kom­mu­na­len Lie­gen­schaf­ten
  • For­cie­rung öko­lo­gi­scher As­pek­te in der Ver­kehrs- und Bau­leit­pla­nung
  • Stär­kung der Ver­kehrs­mit­tel des Um­welt­ver­bunds (Fuß- und Rad­ver­kehr, ÖPNV)
  • Un­ter­stüt­zung bei der Ent­wick­lung ei­nes Wind­parks (be­glei­ten­de Ar­beit zur Än­de­rung des Flä­chen­nut­zungs­pla­nes, etc.)
  • Um­welt­er­zie­hung z.B. an Schu­len
  • Öf­fent­lich­keits­ar­beit

Rad­ver­kehrs­kon­zept

Die Stadt Schro­ben­hau­sen rückt, auf­bau­end auf den Er­geb­nis­sen des Kli­ma­schutz­kon­zepts, den Rad­ver­kehr ver­stärkt in den pla­ne­ri­schen Fo­kus. Hier­für wur­de 2013 ein Rad­ver­kehrs­kon­zept in Auf­trag ge­ge­ben. Ziel des Rad­ver­kehrs­kon­zepts für die Kern­stadt und die Orts­tei­le ist es, ein si­che­res und at­trak­ti­ves An­ge­bot vor al­lem in der In­fra­struk­tur zu ent­wi­ckeln und da­mit ein rad­fahr­freund­li­ches Kli­ma zu schaf­fen, das die Be­völ­ke­rung zu ei­ner stär­ke­ren Nut­zung des Fahr­ra­des mo­ti­viert. Suk­zes­siv setzt die Stadt Schro­ben­hau­sen seit 2013 die emp­foh­le­nen Maß­nah­men des Rad­ver­kehrs­kon­zepts um.

Kon­zept La­de­in­fra­stuk­tur E-Mo­bi­li­tät

Je mehr Elek­tro­fahr­zeu­ge im Land­kreis Neu­burg-Schro­ben­hau­sen un­ter­wegs sind, des­to not­wen­di­ger ist es den Auf­bau und den Aus­bau der öf­fent­li­chen La­de­in­fra­struk­tur vor­an­zu­trei­ben. Hier­bei darf nicht ver­ges­sen wer­den, dass die öf­fent­li­che La­de­in­fra­struk­tur nicht nur von den Ein­woh­nern, son­dern auch von den Pend­lern au­ßer­halb des Land­krei­ses und den Be­su­chern bzw. Gäs­ten ge­nutzt wird. Ent­schei­den­der Fak­tor für den Auf­bau der öf­fent­li­chen La­de­in­fra­struk­tur ist je­doch, dass mit der Eta­blie­rung ei­nes La­de­punkts im öf­fent­li­chen Raum der Grund­stein für ei­nen öf­fent­li­chen Mo­bi­li­täts­punkt ge­legt wird, an dem ein An­ge­bot sau­be­rer und öf­fent­li­cher Mo­bi­li­tät auf der Grund­la­ge von ÖPNV, Sharing oder Ver­leih per­spek­ti­visch an­ge­bo­ten wer­den kann.

Aus die­sen Grün­den hat die Stadt Schro­ben­hau­sen ge­mein­sam mit den Stadt­wer­ken Neu­burg an der Do­nau und dem Land­kreis ei­ne Be­darfs­ana­ly­se mit dem Ti­tel „Kon­zept – La­de­in­fra­struk­tur für e-Fahr­zeu­ge“ er­stel­len las­sen. Die­ses Kon­zept un­ter­sucht ge­eig­ne­te Stand­or­te für La­de­sta­tio­nen.

Kli­ma­schutz­teil­kon­zep­te

Die Stadt Schro­ben­hau­sen er­ar­bei­tet mo­men­tan Kon­zep­te zum The­ma "Kli­ma­ge­rech­tes Flä­chen­ma­nage­ment" und "Kli­ma­freund­li­che Mo­bi­li­tät".

En­er­gie- und Treib­haus­gas­bi­lanz

Mit­glied­schaft beim Kli­ma-Bünd­nis


 Logo Klima-Bündnis

Mit dem Bei­tritt zum "Kli­ma-Bünd­nis der eu­ro­päi­schen Städ­te mit in­di­ge­nen Völ­kern der Re­gen­wäl­der e. V." im Jahr 2002 hat sich die Stadt Schro­ben­hau­sen das Ziel ge­setzt, zum Schutz des Welt­kli­mas ei­ne deut­li­che Min­de­rung des CO2-Aus­sto­ßes zu er­rei­chen.

Die Mit­glie­der des Kli­ma-Bünd­nis­ses ha­ben sich u.a. zu ei­ner kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­min­de­rung ih­rer Treib­haus­gas­emis­sio­nen vor Ort ver­pflich­tet: al­le fünf Jah­re soll der CO2-Aus­stoß um 10 Pro­zent re­du­ziert wer­den, ei­ne Hal­bie­rung der Pro-Kopf-Emis­sio­nen be­zo­gen auf das Ba­sis­jahr 1990 soll bis spä­tes­tens 2030 er­reicht wer­den.
 
Lang­fris­ti­ges Ziel ist die Ver­min­de­rung der Treib­haus­gas­emis­sio­nen der Bünd­nis­mit­glie­der auf ein nach­hal­ti­ges Ni­veau von 2,5 Ton­nen CO2-Äqui­va­lent pro Ein­woh­ner und Jahr durch En­er­gie­spa­ren, hö­he­re En­er­gie­ef­fi­zi­enz und die Nut­zung und För­de­rung er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en.

Mit­glied­schaft bei der „Ar­beits­ge­mein­schaft fahr­rad­freund­li­che Kom­mu­nen in Bay­ern e.V.“ (AGFK-Bay­ern)


Logo AGFK

Die Stadt Schro­ben­hau­sen ist Grün­dungs­mit­glied der „Ar­beits­ge­mein­schaft fahr­rad­freund­li­che Kom­mu­nen in Bay­ern e.V.“ (AGFK-Bay­ern). Die AGFK Bay­ern ver­steht sich als Zu­sam­men­schluss von Kom­mu­nen, die sich ei­nem ge­mein­sa­men Ziel wid­men:

„Die AGFK Bay­ern setzt sich als zen­tra­les Ziel, den Schutz der Um­welt vor­an­zu­brin­gen. Da­bei soll be­son­ders der Rad­ver­kehr als we­sent­li­ches Ele­ment des Um­welt­ver­bun­des in der Nahmo­bi­li­tät ge­för­dert wer­den.

Be­son­de­re Schwer­punk­te sind hier­bei die Er­hö­hung des Rad- und Fu­ß­ver­kehrs­an­teils im Mo­dal-Split und die Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­si­cher­heit. Da­für soll in den Mit­glieds­kom­mu­nen ei­ne rad­ver­kehrs­freund­li­che
Mo­bi­li­täts­kul­tur ge­schaf­fen wer­den“ (Sat­zung, Auf­nah­me­kri­te­ri­en AGFK Bay­ern e.V.)